Union-Trainer Fischer: Durchschnaufen tut „uns allen gut“

Urs Fischer freut sich auf die spielfreien Werktage nach dem kommenden Wochenende mit dem 1. FC Union Berlin.

ARCHIV - Urs Fischer freut sich nach der englischen Woche mit dem 1. FC Union Berlin ein wenig zur Ruhe zu kommen.
ARCHIV - Urs Fischer freut sich nach der englischen Woche mit dem 1. FC Union Berlin ein wenig zur Ruhe zu kommen.Tom Weller/dpa

Berlin-Urs Fischer freut sich auf die spielfreien Werktage nach dem kommenden Wochenende mit dem 1. FC Union Berlin.

„Nach den ersten zwei Wochen eine normale Woche zu haben, um ein bisschen durchzuschnaufen, tut uns allen gut“, sagte der Coach des Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga vor dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Mit einem Sieg gegen die Rheinhessen würden die Eisernen zumindest bis Sonntag am FC Bayern München vorbei auf den ersten Platz ziehen. Vor dem 19. Spieltag liegen die Köpenicker einen Punkt hinter dem Titelverteidiger und deutschen Rekordmeister. „Mich interessiert die Tabelle nach dem 34. Spieltag“, betonte Fischer aber in bekannter Manier. In ihren Köpfen sei, ein gutes Spiel gegen Mainz zu zeigen.

Mit einem Sieg würden die Unioner ihre Serie in diesem Jahr ausbauen: In der Liga siegten sie dreimal, zuletzt gewann sie auch im DFB-Pokal und zogen gegen den VfL Wolfsburg ins Viertelfinale ein. Daheim in der Alten Försterei, die einmal mehr ausverkauft sein wird, sind die Köpenicker in dieser Bundesliga-Saison noch ungeschlagen.

Sorgen, dass seiner Mannschaft die Kraft ausgeht, macht sich Fischer trotz der zurückliegen Stresstage nicht. Dabei hilft auch das Weiterkommen im Pokal. Man nehme eine gewisse Energie mit, sagte Fischer: „Ich gehe davon aus, dass die Jungs Sonnabend bereit sein werden.“

Isco-Posse ohne Spuren

Die Posse um den geplatzten Isco-Transfer hat in der Mannschaft aus Sicht von Fischer indes keine Spuren hinterlassen. Nur wenige Stunden, nachdem sich der spanische Fußball-Star doch nicht Union hatte einigen können und wieder nach Südspanien abgeflogen war, hatten die Eisernen den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals bejubelt. 

Auf die Frage, ob durch die Abläufe um Isco am Dienstag der Teamgeist der Mannschaft noch stärker geworden sei, antwortete Fischer: „Konjunktiv, was soll ich sagen? Wie soll ich die Frage beantworten, kann ich ja nicht. Aber ich glaube, dass die Mannschaft gezeigt hat, dass sie gefestigt ist.“ 

Mit 2:1 - einmal mehr in diesem Jahr nach einem 0:1-Rückstand - hatten die Unioner daheim im Stadion An der Alten Försterei den VfL Wolfsburg bezwungen. Es war der vierte Sieg im vierten Pflichtspiel des neuen Jahres. Fischer, der eine Spielansetzung an einem letzten Tag eines Wechselfensters schon infrage gestellt hatte, betonte nun noch mal: „Einen solchen Dienstag möchte ich eigentlich kein zweites Mal erleben.“