Unions Trainer Urs Fischer beim ersten richtigen Training der Saison 2020/21.
Foto: Andreas Gora

Berlin-Köpenick - Urs Fischer wurde laut. „Dann sprecht doch miteinander“, schimpfte der sonst so ruhig-routinierte Trainer des 1. FC Union seinen Spielern zu. Die versuchten sich am Donnerstagvormittag auf dem glühend heißen Rasen des Stadions An der Alten Försterei zum ersten Mal in der Saisonvorbereitung 2020/21 wieder am Training mit dem Ball. Während so mancher nach den Fitnesstests der vergangenen Tage erst einmal vorsichtig anschwitzen lassen würde, war der Schweizer hingegen schon wieder voll im Bundesliga-Modus. Es ruhig angehen lassen? Kennt er nicht. Und wenn seine Schützlinge schon im ersten Training nicht ausreichend kommunizieren, gibt es eben verbal auf die Löffel.

Doch so streng, wie der 54-Jährige mit seinen Spielern ist, ist er auch mit sich selbst. So dachte er gar nicht erst daran, über die zumindest ungewöhnliche personelle Ausgangslage zum Auftakt zu jammern. 22 Spieler standen beim besagten Training auf dem Rasen, „eigentlich eine schöne Zahl“, wie auch Fischer nach der Einheit befand, doch in Anbetracht der für gewöhnlich 27 bis 30 Spieler in Fischers Kader dann doch gefühlt zu wenige.

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