Es war eine Situation, die symbolisch für die historische Saison der Köpenicker steht: Nach dem 3:0 des 1. FC Union am vergangenen Sonntag im Stadion an der Alten Försterei, der Magdeburg zurück in die Dritte Liga beförderte und den Köpenickern mindestens Relegationsplatz drei sicherte, standen die Trainer wie gewohnt den Journalisten Rede und Antwort. Auf der einen Seite schaute Magdeburgs Michael Oenning verständlicherweise geknickt aus der Wäsche, Unions Trainer Urs Fischer wirkte hingegen gelöst, nachdem die schon jetzt beste Union-Saison Gewissheit war. Auch Sportchef Oliver Ruhnert war bei dieser Pressekonferenz anwesend, er lauschte den Worten der beiden regungslos in einer hinteren Ecke des Presseraumes, nickte gelegentlich und nahm still die Stimmung auf, die nach dem Heimsieg so einige Knoten gelöst hatte. Worte verlor er allerdings keine in diesem vom Druck befreiten Moment.

Experimentelle Machtverhältnisse

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.