Von den Emotionen überwältigt: die Finalfreunde Dominic Thiem (l.) und Alexander Zverev.
Foto: AP/Frank Franklin II

Berlin - Am Morgen danach stand Dominic Thiem in einer Suite des leeren Arthur-Ashe-Stadions mit dem silbernen Pokal im Arm und schoss ein Selfie. Er sieht ein wenig müde aus auf diesem Bild, aber seine Augen leuchten, und das Lächeln passt dazu. Tage nach großen Siegen sind meist gefüllt mit allerlei Verpflichtungen, aber dafür reicht der letzte Rest von Energie dann schon. Zumal in einem Fall wie diesem nach einem sehr speziellen Sieg in einem denkwürdigen Spiel. Nach fünf Sätzen in vier Stunden hatte der Österreicher im Finale der US Open nur vier Punkte mehr gewonnen als Alexander Zverev (2:6, 4:6, 6:4, 6:3, 7:6), und jeder einzelne dieser Punkte schien beim ersten Sieg im Finale eines Grand-Slam-Turniers eine besondere Bedeutung zu haben.

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