Fußball-Bundesligist Hertha BSC legt Einspruch gegen die Sperre von Stürmer Vedad Ibisevic ein. Das teilte der Berliner Fußballklub an diesem Mittwochnachmittag mit. Zuvor hatte die sportliche Leitung über mögliche Schritte beraten.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte Hertha-Kapitän Ibisevic mit drei Spielen Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro belegt. Das teilte der DFB am Mittwoch nach dem Urteil im Einzelrichterverfahren mit. Der Bosnier hatte im Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund (2:3) wegen unsportlichen Verhaltens die Rote Karte gesehen.

Wird Herthas fristgerecht eingereichtem Einspruch nicht stattgegeben, würde der Angreifer seinem Klub in den Partien bei RB Leipzig, gegen Fortuna Düsseldorf und bei der TSG Hoffenheim fehlen. Zunächst folgt nun eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht.

Der Platzverweis war bereits die insgesamt fünfte Rote Karte für Ibisevic, er gilt somit als Wiederholungstäter. In der Nachspielzeit des Spiels gegen Borussia Dortmund hatte er den Spielball in Richtung BVB-Torwart Roman Bürki geworfen. Weil der Schweizer sich in diesem Moment nach einem Ersatzball bückte, bekam er den anderen Ball ins Gesicht. Schiedsrichter Welz zückte nach dem Betrachten der Videobilder die Rote Karte für Ibisevic. (BLZ)