Berlin - Es ist später Nachmittag, eine Polizeistreife fährt im Volkspark Friedrichshain vor, die Beamten schauen zu einer Gruppe von Jugendlichen hinüber, fassungslos, ratlos. Die Jugendlichen tanzen, irgendwer hat Musik mitgebracht. Bierflaschen kreisen. Mindestabstand? Masken? Nicht hier und jetzt. Die Ansage der Polizei über Lautsprecher: Party beenden! Alkohol wieder einpacken! Auseinandergehen und Corona-Regeln beachten!

Es hatte nichts mit Sport zu tun, was sich am vergangenen Sonntag in der Grünanlage im Herzen Berlins zugetragen hat, einerseits. Andererseits besteht ein Zusammenhang, findet Thomas Härtel, der Präsident des Landessportbundes Berlin. „Es ist doch viel besser, die Jugendlichen werden im Freien durch Vereine motiviert und bewegt, als dass sie sich wie beispielsweise gruppenweise in Parks aufhalten und somit bei Nichteinhaltung von Regeln eher zum Infektionsgeschehen beitragen“, hat Härtel dieser Tage über das Sportverbot in der Stadt gesagt. Spontane Partys wie jene am Sonntag kommen offensichtlich häufiger vor.

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