Berlin - Wer es nicht wollte, der musste auch nicht lange warten. Die Ankunftszeit des Fluges aus München hatte sich schließlich schnell verbreitet, und über die sozialen Medien war ohnehin jeder Fan fast minutengenau dabei, wie sich die Mannschaft von Alba Berlin in Richtung Schützenstraße bewegte. Dort, an der Trainingsstätte des frisch gebackenen deutschen Meisters, wollten sich die Anhänger versammeln und mit ihren Spielern zumindest ein bisschen feiern. So gut und so nah es eben geht. Mit Bengalos, ein paar übrig gebliebenen Feuerwerkskörpern und größtenteils auch mit Maske empfingen sie irgendwann so gegen 22 Uhr ihre Mannschaft. Sangen gemeinsam, tanzten gemeinsam, tranken gemeinsam. Vergessen waren an diesem Abend die Monate der Trennung, die Spiele in Einsamkeit vor dem Fernseher, die Leere der Arena am Ostbahnhof bei Heimspielen und die Leiden der Spieler.

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