Berlin - In den letzten Tages des Jahres 2020 geht in Oberstdorf einiges drunter und drüber, wenn auch anders als sonst. Denn die Gassen der Allgäuer Marktgemeinde sind leer wie nie zu dieser Vorsilvester- und Vierschanzentourneezeit: keine Touristen, keine Kleiderständer mit Skianoraks, Bommelmützen und Nationalflaggen entlang der Oststraße, auf der sich sonst immer trötend und tutend Menschenmassen den 20-minütigen Fußweg Richtung Arena schoben. „Sport Kiesel“, „Eisprinzessin“ und „Zum Wilde Männle“ – vorübergehend geschlossen. Niemand leiht derzeit Ski bei „Franzel’s Skiverleih“, denn Nebel- und Fellhornbahn sowie alle anderen Gondeln und Lifte ringsum sind geschlossen. Und im Kurpark, wo sonst zwischen den Holzbuden jeden Abend ein DJ lärmte, Glühwein ausgeschenkt wurde und Tausende Skisprungfans am Abend vor der Qualifikation johlten, wenn die Athleten einzeln vorgestellt wurden und sich durch das vielarmige Spalier vom Oberstdorf-Haus Richtung Pavillon zwängten, herrscht tatsächlich Kurparkruhe.

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