Oberstdorf - Die Dunkelheit war längst übers verschneite Rubihorn gekrochen, als das Auftaktspringen der Vierschanzentournee im Scheinwerferlicht der Oberstdorfer Schattenbergschanze zu seinem spannenden Höhepunkt kam. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die deutschen Skispringer trotz berechtigter Hoffnungen auf einen Erfolg mal wieder nur eine Nebenrolle bei diesem Spektakel würden spielen können.

Der Norweger Anders Bardal hatte vorgelegt. Er führte, als der Österreicher Thomas Diethart, der gerade in Engelberg seinen ersten Weltcup-Auftritt hinter sich hatte, zu seinem zweiten Tourneesprung ansetzte. 139 Meter im ersten Durchgang ließ Diethart 134,5 Meter folgen. Er hatte den Aufwind genutzt, aber die Landung verpatzt. Würde es für ganz vorne reichen? Diethart kniete im Oberstdorfer Schanzenschnee. Er wartete auf die Noten der Jury, auf das Ergebnis, das Windpunkte enthielt. 25 500 Zuschauer in der Arena warteten mit. Nein! Diethart hatte Bardal nicht überholt.

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