Berlin - Die Unzufriedenheit macht sich allmählich auch bei den Fans spürbar bemerkbar. Es waren gerade mal 30 Minuten gespielt, da gingen bereits erste deutliche Pfiffe durch das mit 51.604 Zuschauern gut besuchte Olympiastadion. Die Unmutsbekundungen der Anhänger waren der Behäbig- und Einfallslosigkeit der in blau-weiß gekleideten Profis geschuldet. Marko Grujic hatte den Ball zwei, drei Meter vor dem Strafraum am Fuß und wusste einfach nicht wohin damit. Kein Mitspieler bot sich an, keine Anspielstation war folglich frei und so passte der Serbe den Ball ein wenig hilflos in Richtung eigene Hälfte zurück.

Die Spielweise verärgert allmählich auch die treuen Anhänger, die nach 90 Minuten noch lauter pfiffen. Die 1:2 (1:1)-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf war da perfekt. Für die Blau-Weißen war es nach dem 0:5 in Leipzig, dem 2:3 gegen Dortmund und dem 1:2 in Freiburg nun schon die vierte Ligapleite in Folge. Im elften Rückrundenspiel setzte es insgesamt die sechste Niederlage. Dementsprechend verärgert waren auch die Spieler: „Die Fans haben ein Recht, zu pfeifen“, äußerte etwa Karim Rekik sein Verständnis. Und 1:1-Torschütze Marko Grujic befand gar: „Sie sollen pfeifen. Damit müssen wir klarkommen. Wir als Spieler sind für die enttäuschenden Resultate verantwortlich.“

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