Tokio - Lukas Podolski feierte im goldenen Lametta-Regen mit Andrés Iniesta, heizte mit dem Kaiserpokal in der Hand den Fans in der Kurve ein und genoss den historischen Moment in vollen Zügen. Am Ende des womöglich letzten Kapitels seines Japan-Abenteuers gewann der Ex-Nationalspieler mit Vissel Kobe und seinem deutschen Trainer Thorsten Fink das Pokalfinale und damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte.
„Der Club ist der Stolz der Stadt“, sagte Kobes Bürgermeister Kizo Hisamoto und verwies auf die bewegende Geschichte: „Vissel Kobe wurde geboren, als die Stadt 1995 von einem furchtbaren Erdbeben getroffen wurde, und ist ein Teil der Bevölkerung geworden. Nun wurde der lang ersehnte Titel gewonnen.“

Den feierten Podolski und Co. allerdings nicht in Kobe, sondern am Neujahrstag im Neuen Nationalstadion von Tokio, wo im Sommer die Olympischen und Paralympischen Spiele ausgetragen werden. „Wir haben es geschafft, für euch alle. Danke für eure Unterstützung! Nun lasst uns feiern“, twitterte Podolski einige Stunden nach dem Erfolg.

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