Berlin - Das Tor fällt nicht. So sehr auch der eine Bauarbeiter an der einen Seite des neuen grünen Gatters schiebt und sein Gegenüber zieht. Zentimeterweise bewegt es sich, aber immerhin, es fällt nicht um, was fatal wäre. Denn an diesem Mittwoch sollte der Weg ins Jahnstadion frei sein, wenn 2000 Fußballfans erwartet werden. Um 17.30 Uhr testet der Berliner Drittliga-Aufsteiger Viktoria 1889 gegen den Berliner Bundesligisten 1. FC Union. Am Sonntag um 15 Uhr folgt der Auftritt von Berlin Thunder. Am fünften Spieltag der European League of Football (ELF) trifft das Team auf die Panthers Wroclaw.

An diesem frühen Dienstagnachmittag sieht der Funktionstrakt der Arena aus, als erwarte er ein Aufräumkommando. Die Greenkeeper dagegen haben schon ganze Arbeit geleistet. Der Rasen ist akkurat gestutzt und leuchtet kraftvoll grün. Gerade hat Zeljko Karajica einen Rundgang gemacht. Begleitet haben den Geschäftsführer der ELF sein Comissoner Partick Esmue, zudem die Manager von Viktoria, Peer Jaekel, und von Thunder Heiko von Glahn. „Eine tolle Kulisse“, sagt Karajica und deutet Richtung Fernsehturm, „ich wüsste nicht, welches Stadion momentan mehr für Berlin steht.“

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