Halle/Westfalen - Corina Ssuschke-Voigt ist mal wieder die Erste, die aus der Halle kommt. Selbstbewusst schreitet die 1,89 Meter große Volleyballerin durch die Katakomben des ostwestfälischen Stadions, um den Medienvertretern Rede und Antwort zu stehen. „Mensch, hier ist ja was los“, ruft sie. Das ungewohnt große Interesse, das den Spielerinnen bei der Europameisterschaft im eigenen Land entgegengebracht wird, mag so manche Athletin einschüchtern, nicht aber die dunkelhaarige Mittelblockerin mit den großen Ohrringen: „Was wollt ihr wissen?“, fragt sie, die Arme in die Hüften gestemmt.

Die gebürtige Chemnitzerin erzählt gern, zum Beispiel, dass sie ihren umständlichen Doppelnamen mit sich herumschleppt, weil sie zwar heiraten, sich aber nicht von ihrem, aus dem Sorbischen stammendem Nachnamen trennen wollte. Ihren Ehemann Uwe Voigt lernte die 30-Jährige in Dresden kennen, wo sie sieben Jahre in der ersten Bundesliga spielte (2001-2008) und mit dem Sportclub Meister und Pokalsieger wurde.

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