Berlin - Völlig überrascht ist Kaweh Niroomand nicht gewesen von dem Pokal-Aus im Viertelfinale, er hatte so was befürchtet. Am Mittwochabend hatten die BR Volleys nach einer 2:0-Führung das Heimspiel gegen die Netzhoppers KW-Bestensee mit einem 2:3 aus den Fingern flutschen lassen. Danach saßen die Berliner Spieler, einer neben dem anderen, mit hängenden Köpfen auf der Werbebande. „Ausgeschieden. Glückwunsch an die Netzhoppers zum Halbfinaleinzug“, postete der Klub im sozialen Netzwerk. Die Stimmung war schon mal ausgelassener. Auch beim Volleys-Manager, der am nächsten Morgen als erstes über den Gegner sprach, der von Routinier Dirk Westphal souverän durch die Partie geführt wurde.

„Die Netzhoppers haben sehr gut gespielt. Sie haben eine kompakte Mannschaft. Sie haben gekämpft und nie aufgegeben, auch als wir 24:22 im dritten Satz vorne lagen, Matchbälle hatten. Sie haben all die Attribute aufgebracht, zu denen unsere Mannschaft gar nicht in der Lage ist. Sie hat keine Leidenschaft gezeigt.“ So oder ähnlich sahen es diejenigen, die auf der Facebookseite des Titelverteidigers Kommentare hinterließen. Ein gewisser Stan Libuda äußerte etwa in Anbetracht der Niederlagenserie gegen Bühl, Friedrichshafen und die Netzhoppers: „Diese mit Stars gespickte Supertruppe, angetreten, Pokal und Meisterschaft und vielleicht die Champions League zu gewinnen, ist so was von blutleer und ‚tot‘, dass man Mitleid haben muss. Und dann kommt als Coach noch eine Schlaftablette, die weder motivieren noch aufmuntern kann. Nee Leute, so geht das nicht.“

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