Cedric Enard hatte gerade die Videos vom Sonnabendspiel angeschaut, von der 2:3-Niederlage gegen die United Volleys Frankfurt. Die Statistiken vom zweiten Play-off-Halbfinale der Best-of-five-Serie lagen auf seinem Schreibtisch im Horst-Korber-Zentrum. Kein schöner Anblick für den Trainer der BR Volleys. „Wenn ich mir die Zahlen anschaue, dann sind sie nicht gut genug – verglichen mit den Zahlen, zu denen wir in der Lage sind“, sagt der Franzose. Aus seiner Stimme ist Unzufriedenheit zu hören. Nach einem 3:1-Sieg zum Halbfinal-Auftakt wirkten die Berliner Volleyballer zu Beginn des zweiten Spiels, als wären sie in Frankfurt, um in Alt-Sachsenhausen Apfelwein aus dem Bembel zu trinken – und nicht, als ginge es um den Finaleinzug zur deutschen Meisterschaft.

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