Gegen den 1. FC Union zu spielen, ist in dieser Saison wie eine Partie Roulette. Und dabei reicht es nicht, auf die elf richtigen Namen zu setzen, die etwa eine Stunde vor dem Anpfiff die Treppen hinauflaufen und die sich beim Aufwärmen als Startformation verraten. Das wäre ja noch nahezu einfach. Rot oder schwarz, Sebastian Polter oder Philipp Hosiner, Akaki Gogia oder Simon Hedlund.

Was beim Roulette eine 48,6-prozentige Gewinnchance verspricht, ist unter der Trainerschaft von Jens Keller bei den Eisernen erst der Anfang. Die Frage ist nicht: Wer spielt? Sondern: Wer spielt wann wo und wie? Damit will Union in dieser Saison seinen Kontrahenten immer einen Schritt voraus sein. Um beim Roulette zu bleiben: Es kommt also darauf an, die exakte Zahl vorherzusagen. Das ist nahezu unmöglich, die Wahrscheinlichkeit liegt bei 2,7 Prozent.

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