Berlin - Die Füchse Berlin haben die Saison in der Handball-Bundesliga mit einem Sieg beendet. Am Sonntag schlugen die Berliner vor 850 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle den Bergischen HC mit 29:27 (15:13). Parallel dazu holte sich der THW Kiel mit einem 25:25-Unentschieden gegen die Rhein-Neckar Löwen den 22. deutschen Meistertitel. Bei Punktgleichheit mit dem Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt gab der gewonnene Direktvergleich nach 38 Spieltagen den Ausschlag zugunsten der Kieler. Dem Vizemeister half der klare 38:26 (24:12)-Erfolg zum Abschluss gegen HBW Balingen-Weilstetten nicht mehr.

Mit dem zehnten Ligasieg in Serie beendeten die Berliner die Saison auf Platz vier und haben sich für die European League qualifiziert. Die Gastgeber hatten zunächst Probleme ihren Rhythmus zu finden. Gerade im Angriff gingen sie sehr fahrlässig mit den Chancen um. Einige technische Fehler und Fehlwürfe sorgten dafür, dass die Füchse nach gut zehn Minuten 5:7 zurück lagen. Dafür steigerten sich die Berliner aber defensiv. Dank einiger guten Paraden von Keeper Dejan Milosavljev konnten die Füchse die Partie drehen.

Kurz vor der Pause konnten sie sich erstmalig mit drei Toren etwas absetzen (15:12). Eine Schrecksekunde gab es aber in der 21. Minute, als Nationalspieler Fabian Wiede mit dem Kopf mit einem Gegenspieler zusammenprallte. Er blieb benommen liegen und musste länger behandelt werden.

Nach dem Seitenwechsel kehrte er aber wieder zurück aufs Feld. Die Füchse zogen schnell auf 22:16 davon, aber verspielten anschließend diese Sechs-Tore-Führung. Doch die Berliner blieben ruhig, holten sich die Führung zurück und brachten diese dann ins Ziel. Nach Spielende wurden noch Jakov Gojun (wechselt nach Zagreb) und Simon Ernst (zum SC DHfK Leipzig) mit viel Applaus verabschiedet.