Ist es schon zu spät? Hertha-Trainer Bruno Labbadia.
Foto:  Imago Images

Berlin - Hertha BSC in aller Munde. Aus Frankreich oder Italien, fast täglich kursieren Meldungen über neue Spieler, die schon bald das blau-weiße Trikot tragen. Doch zum Saisonstart im Pokal bei Zweitligist Eintracht Braunschweig am Freitagabend kann Trainer Bruno Labbadia nur auf drei Zugänge bauen. „Es läuft auf dem Transfermarkt beschwerlicher, als wir uns das vorgestellt haben“, sagt Labbadia. „Wir hatten zehn Abgänge und nur vier Neue. Das sagt schon alles. Ich hatte gehofft, dass der ein oder andere Zugang schon da wäre.“

Neu dabei sind – wenn man Torhüter Nils Körber, der nach Osnabrück verliehen war, ausklammert – Rechtsverteidiger Deyo Zeefuik, Torhüter Alexander Schwolow und Mittelfeldmann Lucas Tousart. Noch sucht Hertha einen Stürmer, der den langjährigen Knipser Vedad Ibisevic ersetzt, und einen zentralen Mittelfeldspieler. Auch ein weiterer Außenbahnspieler steht auf der Einkaufsliste. „Wir kommen an unsere finanziellen Grenzen, vor allem was das geforderte Gehalt betrifft“, erklärt Labbadia, warum Hertha mit einem unfertigen Kader in die Saison geht. Profis, Spielerberater und Klubs witterten den großen Reibach, wenn Hertha anklopft. Schließlich will jeder ein möglichst großes Stück des Kuchens von 374-Millionen- Investor Lars Windhorst.

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