Berlin - Cedric Enard ärgert sich nicht diskret. Dem Trainer der BR Volleys ist es schnell anzusehen, wenn sein Frustrationspegel steigt. Seine Gesten zeigen es, seine Gesichtsfarbe wechselt ins Rötliche. Am Sonnabend schleuderte er irgendwann eine Wasserflasche zu Boden. Der Franzose scheute sich dann auch nicht, die Kritik an seiner Mannschaft nach der unerwarteten 1:3 (22:25, 18:25, 28:26, 22:25)-Niederlage beim Bundesliga-Konkurrenten Bisons Bühl öffentlich zu äußern: „Ich ärgere mich sehr über dieses Spiel. Jede Serie kann reißen, aber nicht so.“ Nicht mit 25 Aufschlagfehlern bei nur zwei Assen. Nicht mit Angriffsquoten von 40 Prozent. Nicht mit so wenig Gegenwehr. „Heute haben wir gesehen, was passieren kann, wenn wir nicht bereit sind, ans Limit zu gehen. Nur weil BR Volleys auf dem Trikot steht, gewinnt man ein Spiel nicht“, schimpfte Enard.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.