Maurice Jüngling (r.) steuerte drei Treffer zum Spandauer Erfolg bei.
Foto: Imago Images

BerlinSpandau 04 hatte die Erwartungen vor der Rückkehr nach der langen coronabedingter Wettkampfpause eigentlich gedämpft. Schließlich trainiert das Team erst seit Ende Juli wieder zusammen. Der Wasserball-Rekordmeister setzte sich am Dienstagabend in der Schöneberger Sport- und Lehrschwimmhalle im Entscheidungsspiel um Setzplatz 1 für das Meisterschaftshalbfinale aber doch mit 12:10 (3:2,4:2,4:3,1:3) gegen den Dauerrivalen Waspo 98 Hannover durch.

Damit treffen die Berliner in der Vorschlussrunde am kommenden Wochenende auf den OSC Potsdam, der sich als Zweiter eines Viererturniers für das Halbfinale qualifiziert hatte. Turniersieger White Sharks Hannover spielt am Freitag und Sonntag gegen Waspo 98 Hannover.

Im Prestigeduell vor 102 Zuschauern, erlaubt waren 200, wurden auch die in der Wettkampfpause auf beiden Seiten neuverpflichteten Akteure – beim Gastgeber die Kroaten Marino Cagalj und Ivan Zovic - erstmals eingesetzt. Beste der sechs Torschützen bei Spandau waren Stefan Pjesivac (4) und Maurice Jüngling (3), für Hannover traf Ivan Nagaev viermal.

Spandau kontrollierte drei Viertel des Spiels, erst im Schlussabschnitt war der Kräfteverschleiß unübersehbar. Hannover kam auf 10:11 heran. Der Distanzwurf von Kapitän Marko Stamm 24 Sekunden vor Schluss entschied die Partie.