Ausgebootet: Hannah Leni Krah ist vom Kanurennsport zum Stehpaddeln gewechselt. Auf eine Sportschule darf sie nicht gehen.
Foto: Privat

Berlin-Charlottenburg - Im Besprechungszimmer des Berliner Landes-Kanu-Verbandes (LKV) klappt Wolfgang Grothaus sein Laptop auf. „Wollen Sie mal sehen?“ Der Verbandspräsident sucht eine Stelle auf dem Video der Weltmeisterschaft im Stand Up Paddling (SUP). Die WM fand  Ende Oktober in der chinesischen Küstenstadt Qingdao statt. „Hier“, sagt Grothaus und zeigt auf Hannah Leni Krah. Sie steht auf dem blau-weißen Board, bereit für das Sprintrennen über 200 Meter.   Sie trägt die Nummer 91 auf dem Leibchen, sticht das Paddel ins Wasser, ihr blonder Zopf wippt mit der Bewegung des Oberkörpers auf und ab. Sie  paddelt mit höllischer Frequenz – und reißt auch den  Kommentator mit. Der ruft: „Germany …, wow, Germany takes the gold.“

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