Marokko sensationell Gruppensieger, Kroatien reicht Remis gegen Belgien

Die Entscheidungen in der Gruppe F sind gefallen: Marokko steht als Tabellenerster im Achtelfinale, Kroatien landet auf Rang zwei, Belgien und Kanada sind raus.

Youssef En-Nesyri ist mit Marokko in die K.-o.-Runde der WM eingezogen.
Youssef En-Nesyri ist mit Marokko in die K.-o.-Runde der WM eingezogen.NAP/dpa/atacha Pisarenko

Für Kroatien war es am Ende eine wahre Zitterpartie gegen Belgien. Die Red Devils ließen gleich reihenweise Chancen aus. Dem Vizeweltmeister um Topstar Luka Modric reichte am Donnerstag in Al-Rajjan ein 0:0, um es als Zweiter der Gruppe F in die K.-o.-Runde zu schaffen.

Die als Turnier-Mitfavorit gehandelten Belgier schieden durch die Nullnummer hingegen bereits in der Vorrunde aus. Den Gruppensieg sicherte sich überraschend Marokko durch ein 2:1 (2:1) gegen die Kanadier, die schon vorher keine Chance mehr auf ein Weiterkommen hatten. 

Marokko wäre damit ein möglicher Gegner des deutschen Teams im Achtelfinale, sollte sich die DFB-Auswahl am Abend noch als Zweiter der Gruppe E dafür qualifizieren.

Für Marokko hatten Hakim Ziyech (vierte Minute) und Youssef En-Nesyri (23.) mit ihren Treffern in Doha den Weg zum Sieg gegen Kanada geebnet. Ein Eigentor von Nayef Aguerd (40.) machte die Partie noch einmal spannend.

Belgien um Kevin De Bruyne (r.) verpasste den Einzug ins WM-Achtelfinale.
Belgien um Kevin De Bruyne (r.) verpasste den Einzug ins WM-Achtelfinale.BELGA/dpa/Bruno Fahy

Belgien betreibt gegen Kroatien Chancenwucher

Im vermeintlichen Gruppen-Gipfel stemmten sich die Belgier erst nach der Pause so richtig gegen das drohende Aus, ließen aber selbst beste Gelegenheiten ungenutzt und betrieben wahrlich Chancenwucher.

Am Ende brachten die Kroaten das Remis, das ihnen zum Einzug ins Achtelfinale genügte, mit viel Glück über die Zeit. 2018 war das Modric-Team erst im Endspiel von Frankreich gestoppt worden.