Bei Eintracht Frankfurt als Trainer, bei Hertha BSC als Gerücht aktiv: Adi Hütter.
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BerlinWer will noch nicht, wer hat noch mal - nächster Teil: Adi Hütter und Hertha BSC, das könnte etwas werden. Meint die Sport Bild. Damit reiht sich der 50 Jahre alte Österreicher, derzeit Trainer bei Eintracht Frankfurt und als solcher recht erfolgreich, in eine lange Liste ein. Auf der stehen unter anderen der ehemalige Bayern-Trainer Niko Kovac, der ehemalige Leverkusen-Trainer Roger Schmidt, der ehemalige Hamburg-Darmstadt-Greuther-Fürth-Leverkusen-Wolfsburg-Stuttgart-Trainer Bruno Labbadia und der ehemalige Luzern-Bern-Trainer Gerardo Seoane. Der soll von sich aus schon mal Interesse an dem Job angemeldet haben. Dann ist da noch Alexander Nouri, der amtierende, möglicherweise aber schon bald ehemalige Oldenburg-Bremen-Ingolstadt-Hertha-Trainer.

Bevor nun die Frage geklärt wird, was Lothar Matthäus im Augenblick eigentlich macht, soll darauf hingewiesen werden, das Nouri, 40, an diesem Sonnabend auf seinen ehemaligen Arbeitgeber Werder Bremen trifft und bei der Gelegenheit unter einem gewissen Zugzwang steht. Verliert die Hertha, sieht es im Kampf um den Klassenerhalt noch ein bisschen trüber aus.

Das passt dann immerhin atmosphärisch zur Gesamtsituation. Es wird im Trüben gefischt, was das Zeug hält. Nicht nur in der Öffentlichkeit bezüglich der Trainerfrage. Auch Chefinvestor Lars Windhorst ist aktiv. Er will mit Jürgen Klinsmann in den USA darüber sprechen, wie eine weitere Zusammenarbeit aussehen könnte. Der ehemalige Bundes-Bayern-US-Hertha-Trainer und ehemalige Fernsehexperte hatte mit einem Protokoll für Furore gesorgt. Darin attestierte der 55-Jährige den Verantwortlichen und Spielern bei Hertha BSC, grob gesagt, allgemeine Unfähigkeit.

Seitdem ist Klinsmann auch ehemaliger Hertha-Aufsichtsrats. Womit von Lothar Matthäus zu sprechen ist, dem ehemaligen Nationalspieler und ehemaligen Wien-Belgrad-Ungarn-Paranese-Salzburg-Netanja-Bulgarien-Trainer. Der hat sich unlängst für ein lebenslanges Stadionverbot ausgesprochen. Gelten soll es allerdings für diejenigen, die im Stadion Hassparolen verbreiten. Nicht für Lothar Matthäus. Und auf Herthas Liste ist ja auch noch ein bisschen Platz.