Bremen. Thomas Schaaf saß da wie auf einer Anklagebank. Die Hände tief vergraben in den ausladenden Taschen seines schwarzen Kapuzenpullovers. Um ihn herum auf dem weißen Tisch im Mediensaal unter der Ostkurve des Weserstadions lagen die Aufnahmegeräte, und der 51-Jährige wusste, dass jedes Wort abzuwägen war.

„Wenn ich im Weg stehen sollte, gehe ich gerne zur Seite“, hatte die Trainer-Institution des SV Werder Bremen unmittelbar nach dem 0:3-Offenbarungseid gegen den VfL Wolfsburg gesagt und damit mehr oder minder seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. Auf Nachfrage wollte der 51-Jährige darin partout keine Neuigkeit erkennen.

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