Geld schießt eben doch Tore. So könnte man ganz oberflächlich nach Herthas 1:1 in Bremen urteilen. 20 Millionen Euro Ablöse hatte Hertha BSC für Stürmer Dodi Lukebakio im Sommer bezahlt, am Sonnabend machte der Belgier nach einem starken Solo den Ausgleich, rettete dem Hauptstadtklub einen Punkt an der Weser. Lukebakio machte den Unterschied – das war für jeden im Stadion sichtbar. Doch auch sonst ist der 22-Jährige ein wahrer Unterschiedsspieler.

Der Tag nach der 34-minütigen Gala des Stürmers: Während die Profis der Startelf in der Kabine lockeres Regenerationstraining machen, geht Lukebakio brav mit den anderen Ersatzspielern zur Übungseinheit auf den Schenckendorffplatz. Ein zufriedenes Lächeln blitzt über sein Gesicht, als auch gerade die ersten Sonnenstrahlen an diesem Sonntagvormittag ihre Lücken in den Wolken finden. Lichtgestalt? Vielleicht! Rekordeinkauf des Vereins? Sowieso! Abgehoben? Ganz im Gegenteil! Bevorzugter Sonderstatus? Auf gar keinen Fall! Nur Joker? Bald bestimmt nicht mehr! Hertha hat sich mit Lukebakio echte Qualität gegönnt – als Spieler und Charaktertyp. 

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