Berlin - Am Donnerstag, 21. Januar, wird nach einigen Stunden Wahlprozedere weißer Rauch aufsteigen beim Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV). Nach dem plötzlichen Tod von Präsident Erwin Bugar im Dezember muss ein kommissarischer Nachfolger gefunden werden, der den Verband bis 2022 führt. Der Jurist Bugar leitete den Verband zwei Jahre mit ruhiger Hand.

Logischerweise bewarben sich die beiden Vizepräsidenten Hermann Winkler, Präsident des Sächsischen Fußballverbandes (SFV), und Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußballverbandes (BFV), um den vakanten Posten. Konkrete Inhalte und Schwerpunkte ihrer jeweiligen Bewerbung behielten beide Kandidaten für sich und wollen diese erst intern während der Wahl bekannt geben. Winkler, 57, und Schultz, 63, können vor allem mit ihrer langjährigen Erfahrung im Fußball wuchern – Winkler ist zudem als ehemaliger Politiker sehr gut vernetzt in Wirtschaft, Politik und Sport. Für die CDU war er Mitglied im Europäischen Parlament, auch Chef der Sächsischen Staatskanzlei. Seit 2016 steht er dem Sächsischen Fußball-Verband vor. Winkler gilt als meinungsstark.

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