Berlin - In Tokio spricht man schon seit Jahren von „historischen Spielen.“ Ansätze hat es dafür immer wieder neue gegeben: In der Bewerbung ums Austragungsrecht hieß es, man würde das „futuristischste Olympia aller Zeiten“ veranstalten. Als Japans Hauptstadt dann im Herbst 2013 den Zuschlag bekam, versicherte man der Öffentlichkeit, das Spektakel würde die Steuerzahler nichts kosten. Und mit Beginn der Pandemie sollte „Tokyo 2020“ schließlich den Sieg der Menschheit über Sars-Cov-2 markieren.

Mittlerweile stehen all diese Behauptungen auf wackligen Fundamenten. Aber dass man die Spiele von Tokio in der Zukunft als „historisch“ bezeichnen wird, ist dennoch sicher. Olympia inmitten einer Pandemie gab es noch nie. Mehr öffentliche Opposition auch nicht. Und es ist ein Novum, dass Zuschauer aus dem Ausland – und womöglich aus dem Inland – explizit ausgeladen wurden.

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