Berlin - Schlimm genug, dass das Coronavirus Emma Hinze um die große Chance gebracht hatte, bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio um eine Medaille zu kämpfen. Andererseits kann die 23-jährige Bahnradsprinterin von Glück reden, dass die Pandemie erst Mitte März des vergangenen Jahres zum ersten Lockdown in Deutschland führte. So konnten die Bahnrad-Weltmeisterschaften Anfang März in Berlin noch als einer der letzten internationalen Titelkämpfe überhaupt ausgetragen werden – und eine neue Sprintkönigin feiern. Die hieß Emma Hinze. Gleich in drei Disziplinen – im Sprint, Keirin und im Teamsprint – war die junge Hildesheimerin im Berliner Velodrom als Erste über den Zielstrich gefahren. Ein Triumph, mit dem auch die kühnsten Optimisten nicht gerechnet hatten. Gern hätte Emma Hinze, die in Cottbus trainiert, ihre Siegesserie im Weltcup und bei Olympia fortgesetzt, doch auch im Bahnradsport hat es seither nicht einen einzigen Wettkampf mehr gegeben.

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