München - Chris Cole hat das Blut an seinem linken Oberarm sicherlich bemerkt. Halb weggewischt ist es, denn die Wunde gleich unter seinem Tattoo ist nicht groß genug, um die Mühe wert zu sein. Er ist Street-League-Skateboarder und hat am Sonntag den Wettkampf bei den X-Games in seiner Disziplin gewonnen. Ganz unaufgeregt hat er das getan, mit dem 360 Kickflip 50-50 Grind – einem Sprung, bei dem das Board eine komplette Drehung um die eigene Achse macht und mit allen vier Rollen wieder auf der Rail landet – hat er am Ende alle besiegt.

Er hat ihn sich erarbeitet wie alle anderen sich auch ihre Übungen erarbeiten. Schmerz gehört dazu, er sortiert aus. „Es geht darum, wie sehr man etwas erreichen will und wie viel Schmerzen man dafür in Kauf nimmt“, sagt der 31-Jährige. Bisher muss das größtenteils ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen funktionieren in der Disziplin Street League. „Aber man hat gemerkt, dass Geld drin ist im Skateboarden, in den großen Wettkampf-Veranstaltungen“, sagt Cole. „Also wird man jetzt die Sicherheit schon weiterentwickeln.“

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