Berlin - Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat die Zahl der Olympia-Kandidaten auf 35 reduziert. Die Namen der Spieler wurden am Dienstag dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) übermittelt, der finale Kader für die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) wird in der kommenden Woche von Bundestrainer Toni Söderholm nominiert. Am 2. Februar werden dann 25 Spieler nach China zum olympischen Turnier fliegen.

Konkrete Namen, wer sich im vorläufigen Kader befindet, nannte der DEB nicht. „Uns ist wichtig, dass die Spieler so lange wie möglich in Ruhe ihren Aufgaben in den Klubs nachgehen können“, sagte Sportdirektor Christian Künast. Trotz der aktuellen Corona-Lage und der strengen Hygieneauflagen im Gastgeberland China kann der Bundestrainer abgesehen von den NHL-Profis um Superstar Leon Draisaitl auf nahezu alle Stammspieler zählen. „Da stehen wir aktuell bei einer Rate von 99 Prozent“, sagte Söderholm in der MagentaSport Eishockey-Show. Es habe nur vereinzelt Absagen gegeben, verriet der Finne: „Ich bin zuversichtlich, dass alles gut läuft. Es wird ein sehr gut organisiertes Turnier sein.“

Sportlich peilt Söderholm eine Medaille an. „Ich will was mit heimbringen, und das sind nicht nur meine Klamotten“, sagte er: „Na klar wünscht man sich, dass man um die Medaillen mitspielt. Das ist ganz klar, das ist für uns ein Ziel, das steht fest, ohne dass man es sagt.“