Berlin - Alba Berlin erwartet im zweiten Finalspiel der Basketball-Bundesliga deutlich ausgeruhte Profis von Bayern München. „Die werden fitter sein, weil sie jetzt auch Zeit zum Regenerieren haben. Deshalb wird das schwieriger“, sagte Nationalspieler Maodo Lo vor der Partie am Dienstag (19.00 Uhr/Magentasport) in München. Vor dem ersten Finalspiel hatten die Bayern keine 48 Stunden Pause, Alba hingegen eine ganze Woche.

Nach dem 86:73-Erfolg im ersten Spiel am Freitagabend führt Alba in der Best-of-five-Serie mit 1:0. „Wir dürfen nicht erwarten, dass Bayern jetzt denkt, okay wir haben mit über zehn Punkten verloren, die waren klar stärker als wir“, sagte Flügelspieler Louis Olinde. Deshalb war das Spiel auch schnell abgehakt. „Es wird wieder 0:0 sein und da wird wieder eine große Aufgabe auf uns zukommen“, so Olinde weiter.

Dass sich die Bayern vom ersten Spiel beeindruckt zeigen werden, glauben sie bei Alba nicht. „Sie sind mental wahrscheinlich das stabilste Team in der Liga. Das sind alles erfahrene und gestandene Spieler, die alle schon hundertmal vor solchen Situationen standen“, sagte Manager Marco Baldi. „Und sie wissen, wie man Zeit rausnehmen muss.“ Wollen die Berliner aber auch in München gewinnen, müssen sie ihr Tempospiel aufziehen. „Und wir brauchen wieder diese Intensität“, so Baldi weiter.

Baldi erwartet einen bissigen Gegner und schwierige Bedingungen. „Wir wissen, was uns erwartet. In der Halle dort ist es immer heiß und hitzig. Die wissen, wie man die Zuschauer ins Spiel holt, wie man auf allen Ebenen immer einen Vorteil zu erhaschen versucht. Da sind sie die Ausgeschlafensten.“