Urs Fischer, Trainer in Diensten des Zweitligisten 1.FC Union, saß da im kleinen, stickig-überhitzen Presseraum des Ernst-Abbé-Sportfeldes und legte die Stirn in Falten. Die Fragestellung erschien ihm, der als mehr als solider Arbeiter denn als Visionär bekannt ist, dann doch ein klein wenig unseriös. Fast hatte man den Eindruck er sei erschreckt gewesen.

Eine neue Qualität wähnte der Beobachter bei den Eisernen ausgemacht zu haben bei ihrem am Ende dann doch standesgemäßen 4:2 (3:2)-Erstrundenpokalsieg gegen Drittligisten Carl Zeiss Jena, der den den Köpenickern zum dritten Mal in Folge die zweite Runde im DFB-Pokal beschert hatte. Die Fähigkeit nämlich, in schwierigen Situationen den Kopf oben zu behalten und weiter sein Programm abzuspulen. Und ja, diese Situationen gab es bei den Thüringern vor allem vor der Pause, als der Drittliga-Siebte zwei Mal zum Ausgleich kam.

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