Amsterdam - Erst brilliert, dann eingebrochen, am Ende aber doch gejubelt: Die stark verjüngte deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihre erste große Reifeprüfung trotz einer bedenklichen Schwächephase gemeistert. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw feierte zum Auftakt der EM-Qualifikation bei den zuvor hochgelobten Niederländern einen 3:2 (2:0)-Erfolg. Nach dem ersten Sieg beim Erzrivalen seit 23 Jahren kann die DFB-Auswahl den weiteren Aufgaben auf dem Weg zur Endrunde 2020 äußerst positiv entgegenblicken.

Die starken Leroy Sane (15.), Serge Gnabry (34.) und Nico Schulz (90.) belohnten im ersten Pflichtspiel der von Löw ausgerufenen „neuen Zeitrechnung“ mit ihren Toren in Amsterdam den in der ersten Halbzeit herausragenden Auftritt des viermaligen Weltmeisters. Matthijs de Ligt (48.) und Memphis Depay (63.) bestraften mit ihrem zwischenzeitlichen Ausgleich die lange Zeit passive Spielweise der Gäste im zweiten Durchgang, doch der Hoffenheimer Schulz mit seinem zweiten Länderspieltor ließ die Gäste unter dem Strich nicht unverdient jubeln. Ihr nächstes Qualifikationsspiel bestreitet das neuformierte Löw-Team am 8. Juni in Weißrussland.

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