Berlin - Es war eine Szene mit Nachgang. Als der bosnische Nationalspieler Ivan Karacic im Spiel gegen die deutsche Handball-Nationalmannschaft vergangenen Donnerstag nach rechts abknickte, vor Schmerzen schreiend auf dem Boden lag und anschließend vom Feld geführt werden musste, stieg die sportliche Herausforderung für seine Mannschaft immens. Nicht nur, dass der Spielmacher und Kopf der Mannschaft fehlen würde, das durch Corona-Infektionen gebeutelte Team hatte zu diesem Zeitpunkt ohnehin nur noch elf der ursprünglich 35 Spieler im Kader zur Verfügung. 

Dennoch wurde eine Verlegung seitens der Europäischen Handball Föderation abgelehnt. Die Deutschen konnten das Spiel schließlich mit einer mittelmäßigen Leistung 25:21 gewinnen und die ersten zwei Punkte in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2022 einsammeln. Nachdem nun aber zwei deutsche Spieler positiv auf das Virus getestet wurden, stellt sich die Frage, ob es das wert war.

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