Zwischen Braunschweig und Fenerbahce: Alba im Spiele-Stress

Bei Alba Berlin reiht sich gerade ein Spiel an das andere. Selbst nach dem hart erkämpften Erfolg in der Basketball-Bundesliga am Dienstagabend bei den Baske...

ARCHIV - Albas Yovel Zoosman hält den Ball bereit zum Freiwurf.
ARCHIV - Albas Yovel Zoosman hält den Ball bereit zum Freiwurf.Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin-Bei Alba Berlin reiht sich gerade ein Spiel an das andere. Selbst nach dem hart erkämpften Erfolg in der Basketball-Bundesliga am Dienstagabend bei den Basketball Löwen Braunschweig blieb kaum Zeit für große Euphorie. „Heute freuen wir uns, aber morgen ist wieder ein neuer Tag“, sagte Flügelspieler Yovel Zoosman nach dem 95:90-Auswärtssieg.

Denn schon am Donnerstag geht es daheim in der Euroleague gegen Fenerbahce Istanbul weiter (20.00 Uhr/Magentasport). „Das Team hat schon sehr mit dem engen Spielplan zu kämpfen. Der ist verrückt“, sagte Sportdirektor Himar Ojeda. Auch deshalb ist Alba der klare Außenseiter. „Wir spielen ja auch nicht gegen irgendwen. Nicht der einfachste Gegner aktuell“, so der Sportdirektor weiter. Denn mit Fenerbahce kommt der Tabellenführer.

Und für Alba ist es dann das dritte Spiel in nur fünf Tagen. „Unter diesen Umständen ist es natürlich möglich, dass wir wieder verlieren. Natürlich sind die Gegner in der Euroleague auch schwieriger und anders“, sagte Ojeda. Denn im Gegensatz zur Bundesliga, wo Alba aktuell Dritter ist, stecken die Berliner in der Euroleague im Tabellenkeller fest. Die letzten sieben Spiele gingen allesamt verloren. Der deutsche Meister war zwar oft dicht dran, stand am Ende aber immer mit leeren Händen da. Zoosman fordert deshalb wieder vollen Einsatz - trotz müder Beine. „Wir müssen mit unserem Herz spielen. Niemand erwartet etwas von uns“, sagte der Israeli.

Trotz des Spiele-Stresses sieht Ojeda zumindest in der heimischen Liga einen Aufwärtstrend seines Teams. „In der Bundesliga agieren wir zurzeit sehr solide und sind dabei die Spiele wieder besser zu kontrollieren“, sagte der Spanier.