Zwischen Madrid und Ludwigsburg: Alba Berlin auf Formsuche

Alba Berlin durchlebt gerade eine schwierige Phase. Dem Team fehlt der Rhythmus. „Wir haben gerade kein gutes Momentum. Sowohl mental, als auch körperlich. E...

ARCHIV - Albas Johannes Thiemann hält den Ball bereit zum Freiwurf.  ntur GmbH/dpa/Archivbild
ARCHIV - Albas Johannes Thiemann hält den Ball bereit zum Freiwurf. ntur GmbH/dpa/ArchivbildAndreas Gora/Deutsche Presse-Age

Berlin-Alba Berlin durchlebt gerade eine schwierige Phase. Dem Team fehlt der Rhythmus. „Wir haben gerade kein gutes Momentum. Sowohl mental, als auch körperlich. Es fehlt an Selbstvertrauen. Für die Mannschaft ist das aktuell schon frustrierend““, sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach der klaren 72:90-Pleite am Donnerstagabend bei Real Madrid.

Für Alba war es bereits die fünfte Euroleague-Niederlage in Serie. „Wir zahlen jetzt ein wenig den Preis für den Aufwand der letzten Wochen ohne die verletzten Spieler“, sagte der Spanier. Seit Saisonbeginn plagen die Berliner Verletzungssorgen.

„Kommt ein Spieler zurück, fällt plötzlich ein anderer aus. Das geht nicht spurlos an der Mannschaft vorbei“, betonte Ojeda. Gegen Real war zwar Nationalspieler Maodo Lo wieder dabei, dafür gab es mit Kapitän Luke Sikma einen neuen Verletzten. Seine Ausfallzeit ist noch offen. „Es sieht aber nicht so aus, als würde er superlange ausfallen. Aber wer weiß“, sagte Ojeda.

Lange Zeit zum Grübeln bleibt dennoch nicht. Schon am Sonntag geht es daheim in der Basketball-Bundesliga gegen die MHP Riesen Ludwigsburg weiter (18.00 Uhr/Magentasport). Dann wollen die Berliner ihr dringend benötigtes Erfolgserlebnis holen. Ojeda erwartet aber erneut eine schwierige Aufgabe. „Sie sind ein hartes und solides Team, da wird es für uns nicht einfacher“, warnte der Sportdirektor.

Zudem lauert Ludwigsburg in der Tabelle gleich hinter den zweitplatzierten Berlinern „Sie sind wieder ein Team für die Playoffs“, sagte Nationalspieler Johannes Thiemann. Auch unter dem neuen Coach Josh King erwartet Alba einen sehr physisch agierenden Kontrahenten. „Ich glaube, der Stil ist schon ähnlich. Sie werden weiter aggressiv verteidigen und viel pressen werden“, sagte der Ex-Ludwigsburger Thiemann.