Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir haben unsere mobile Webseite verbessert, so dass sie mittlerweile über alle Funktionen dieser App verfügt. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Weiterentwicklung dieser App einzustellen.

Um weiterhin immer die aktuellsten Neuigkeiten zu erhalten, besuchen Sie zukünftig einfach unsere Webseite. Zur mobilen Webseite
Neuer Inhalt
Willkommen
Eisbaeren

Heimspiel-Sieg: Eisbären zermürben Straubing mit Doppelschlägen

Eisbären

Petri Vehanen von den Eisbären Berlin 

Foto:

City-Press GbR

Zu den wichtigsten Neuheiten in der jungen DEL-Saison zählt  eine aus Eisbärensicht erfreuliche Dramaturgie. Es ist nicht gerade so, dass die Berliner ihre Gegner durchweg dominieren. Vielmehr haben sie mit allerhand Widerständen zu kämpfen, finden dann aber einen Weg, die Spiele zu gewinnen. Das 3:1 gegen Straubing bedeutete den dritten Sieg im vierten Spiel.

Nach der wilden Anfangsphase beim 2:1 gegen Wolfsburg am Freitag, in der Chaos geherrscht hatte, versuchten es die Eisbären diesmal mit dem Gegenentwurf. Fehler vermeiden, hatte Bandenchef Uwe Krupp offensichtlich als oberstes Gebot ausgegeben. „Wir wissen, dass wir uns nicht ständig auf Petri Vehanen verlassen können“, sagte Thomas Oppenheimer. Der optische Vorteil wiederum brachte nichts Zählbares ein.

Minusrekord in der Arena

Und nach der ersten Pause wirkten die Gastgeber in der mit 8923 Zuschauern für Eisbären-Verhältnisse sehr spärlich  besetzten Halle (Minusrekord) irgendwie schläfrig. Jeremy Williams brachte die Tigers (25.) in Führung. Dieses Ärgernis sollte sich  bald aber als Erweckungserlebnis erweisen.

Denn der Tiefschlag pumpte gefühlt einen Extraschub Energie  in das Eisbären-Spiel. So vergingen keine vier Minuten, bis  Oppenheimer, der zuvor auf der Strafbank Platz nehmen  musste, zum Ausgleich traf. Er profitierte davon, dass die Straubinger den Übergang in die eigene Unterzahl verschnarchten. Und weil die Berliner eine Vorliebe entwickelt haben, ihre Gegner mit Doppelschlägen zu zermürben, legte Mark Olver in der 31. Minute nach.

Vehanen im Handgemenge

Dieses Tor wiederum war eine Art emotionaler Weckruf. Von jetzt an tauschten beide Teams Nickligkeiten aus. Selbst EHC-Tormann Petri Vehanen ließ sich in ein Handgemenge verwickeln. Die Eisbären mussten mehr als zwei Minuten mit zwei Mann weniger auskommen,  rund vier Minuten dauerte die Unterzahl. Und sie wurde überstanden. „Der Torwart ist der wichtigste Mann in Unterzahl“, sagte Cheftrainer Uwe Krupp, „und bislang macht Petri einen super Job.“

Zweimal brandete Jubel auf, als das Team wieder komplett war. Erst für die geglückte Verteidigungsschlacht und dann, als 37 Sekunden später Micki DuPont mit seinem 200. Eisbären-Punkt das vorentscheidende 3:1 (44.) schoss. Das Happy End war wieder vollbracht.


<