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Urs Fischer grübelt: Wann lässt Unions Trainer Polter wieder von der Leine?

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Sebastian Polter hofft drauf, bald wieder mehr spielen zu können. 

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dpa

Berlin -

Diesmal tat die Konkurrenz den Eisernen keinen Gefallen. Paderborn siegte mit 4:0 klar gegen den abstiegsbedrohten MSV Duisburg. Nur einen Zähler trennt die Elf von Steffen Baumgart jetzt noch von den Eisernen.

Es muss sich also was tun, um nach vier sieglosen Spielen wieder in die Spur zu kommen, damit bei der Jagd auf Rang zwei nicht womöglich Platz drei auch noch verspielt wird. 

Unions Cheftrainer Urs Fischer grübelt derzeit. Was tun? was ändern? Er stellt Stürmer Sebastian Polter nach dessen spätem Ausgleich gegen den SSV Jahn Regensburg ein Comeback in der Startelf  in Aussicht gestellt.

Der 28-Jährige sei nach überstandener Mittelfußverletzung „auf sehr gutem Weg“, sagte der Coach nach dem 2:2 in der 2. LIga am Freitagabend. „Auch heute hat man gesehen, dass er dynamischer war als im letzten Spiel in Dresden. Ich bin überzeugt, dass er baldmöglichst wieder eine Option ist, von Beginn an zu spielen.“

Polter hatte sich Ende Januar im ersten Ligaspiel des Jahres beim 2:0 gegen Köln einen Mittelfußbruch zugezogen. Seit seiner Rückkehr ins Team wurde er dreimal knapp 20 Minuten vor Schluss eingewechselt und erzielte dabei zwei Treffer. 

Gegen Paderborn war das reine Ergebniskosmetik, gegen Regensburg rettete er per Kopf zumindest noch einen Punkt.

Polter fordert mehr Mut

„Ich hoffe schon, dass der Trainer mir nochmal mehr Spielzeit gibt“, sagte der Angreifer. „Mehr als anbieten kann ich mich nicht.“ Nach einer Achillessehnenverletzung hatte Polter erst am siebten Spieltag sein Saisondebüt gegeben.

Der Druck im Aufstiegsrennen auf Union wächst. Un ddie Spieler spüren das offenbar.  „Für die nächsten Wochen müssen wir uns viel Mut aneignen. Wir müssen mutig nach vorne gehen“, forderte Polter vor dem Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth am 20. April. „Wir haben nichts zu verlieren, ganz im Gegenteil: Wir haben viel zu gewinnen.“

Sein Coach hat hingegen erkannt, dass sein Team von der Anspannung angesichts der großen Aufstiegschance beeinflusst wird. „Es ist nicht so einfach, dass du nur etwas zu gewinnen hast. Nein, du kannst eben auch etwas verlieren“, konstatierte Fischer. „Du spielst eine gute Saison, bist nach 29 Spieltagen noch mit dabei – ja, der Druck ist da.“ (BLZ/dpa)