Hannover - Ausgerechnet Olaf Glaeseker. Als Oberstaatsanwalt Clemens Eimterbäumer am Donnerstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff die Vernehmung des einstigen Sprechers und ehemals engsten Vertrauten Wulffs beantragt, wird es im Saal 127 des Landgerichts Hannover für einen kurzen Moment ganz still.

Auch der bis dahin gut aufgelegte und gerne lächelnde frühere Bundespräsident blickt plötzlich ernst zu Boden. Denn bis zum schlagzeilenträchtigen Rauswurf Glaesekers im Dezember 2011 waren beide Männer praktisch unzertrennlich. Wo immer Wulff auftrat, war Glaeseker nicht weit - egal, ob in Wulffs Zeit als niedersächsischer Regierungschef oder später als Staatsoberhaupt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.