Göttingen - Viele unerfahrene Pilzsammler greifen im Wald des öfteren daneben - mit gravierenden Folgen. Beim Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord) in Göttingen ist die Zahl der Notrufe jedenfalls drastisch gestiegen, wie der Mediziner Andreas Schaper der Deutschen Presse-Agentur sagte. In normalen Jahren werden rund 300 Anfragen wegen möglicher Pilzvergiftungen verzeichnet. «Wenn es so weitergeht, werden es diesmal doppelt so viele.» Es habe eine Reihe schwererer Vergiftungen gegeben, zum Glück aber - anders als in früheren Jahren - keine Todesfälle. Das GIZ-Nord ist für die Länder Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein zuständig. (dpa)