Von Frank-Walter Steinmeier war in den letzten Wochen nicht allzu viel zu sehen. Zwar putzt er eifrig die Klinken in den Wahlkreisen seiner Fraktionsmitglieder. Wo immer ein SPD-Bundestagsabgeordneter den Besuch des Fraktionsvorsitzenden im Wahlkampf erbittet, ist er zur Stelle. Manche sagen, er erarbeite sich so schon mal den Rückhalt für seine eigene Wiederwahl. Bekanntlich möchte ja der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel nach der Bundestagswahl auch Fraktionsvorsitzender werden. Die beiden können sich nicht ausstehen.

Ein bisschen aufgefallen ist der 57-Jährige dann aber doch. Denn er hat sich zum NSA-Skandal zu Wort gemeldet. Als Kanzleramtsminister unter Gerhard Schröder war er selbst für die Koordinierung der Geheimdienste zuständig. Das rächt sich nun.

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