Dieser schmeichelnde Konturschatten! Frauenbeine in Nylons, Illustration von 1954. 
Foto: GraphicaArtis/Getty Images

Berlin - Mehrere Blocks weit reichten die Warteschlangen. Die Menschenmenge musste durch Polizeiabsperrungen in Schach gehalten werden, in den Geschäften kam es zu tumultartigen Auseinandersetzungen um die begehrte Ware. Als im Mai 1940 in ausgewählten New Yorker Geschäften erstmals Nylonstrümpfe angeboten wurden, waren sie im Nu ausverkauft. 780.000 Paar gingen über die Ladentheken, landesweit sogar fünf Millionen. Dabei durfte jede Kundin lediglich ein Paar kaufen, mit 1,35 Dollar etwa zehn Prozent teurer als erstklassige Seidenstrümpfe. Nach heutigem Wert entsprach der Preis rund 20 Dollar.

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