Paris - Alber Elbaz ist erklärter Hypochonder. Er esse dieser Tage so oft wie möglich, um sicherzugehen, dass sein Geschmacks- und Geruchssinn noch funktioniert, erzählt er mir schelmisch während des Interviews. Dass unser Gespräch im Lockdown via Zoom stattfindet (und nicht etwa in seinen neuen Büroräumen in der Pariser Fondation Cartier im 14. Arrondissement), liegt somit auf der Hand. Doch die sympathische Aura des 59-Jährigen wirkt auch auf Distanz. Vor einer froschgrünen Wand sitzend, erklärt er mir mit Witz und Charme, was hinter seinem neuen Label AZ Factory steckt. Und wieso die pandemisch angeschobene Abstraktion unserer Kommunikation gerade für Frauen eine gute Sache sein kann.

Herr Elbaz, Sie sind einer der beliebtesten, meist geachteten Designer der Modebranche. Für viele war es ein Schock, als Sie 2015 das Modehaus Lanvin überraschend verließen. Warum hat es so lange gedauert, bis Sie endlich Ihr eigenes Label hatten?

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