Berlin - Das letzte Mittel mit sicherer Erfolgsquote sind medizinische Eingriffe. In Deutschland steht hier Berlin an vorderster Stelle – die meisten Suchanfragen zum Thema Haartransplantationen erkundigen sich nach Kliniken in Berlin. Die Ärztedichte hier ist generell bereits sehr hoch, doch gerade auf diesem spezialisierten Gebiet ist Berlin Vorreiter. Unter anderem ist dort Deutschlands führender Experte auf diesem Gebiet angesiedelt.

Formen des Haarausfalls vielfältig

Von Geheimratsecken über schütteres Haar bis zur Glatze an Stirn und Hinterkopf: etwa zwei Drittel der Männer sind davon betroffen. Ärzte bezeichnen die unerwünschten Erscheinungen als anlagebedingten Haarausfall, der genetisch bedingt ist. Gewöhnlich treten die ersten Anzeichen bereits im Jugendalter auf. Je früher sie auftauchen, desto ausgeprägter ist die Haarlichtung im Laufe der Zeit. Auch fast jede zweite Frau ist betroffen, meist im Bereich des Scheitels. In der Regel beginnt der Haarausfall bei ihnen aber erst nach den Wechseljahren.

Neben der zuvor erwähnten anlagebedingten Variante gibt es sowohl den kreisrunden als auch den diffusen Haarausfall. Er kommt häufiger bei Frauen als bei Männern vor, je nach Ursache können auch Kinder erkranken. Überwiegend findet er sich am Kopf, seltener an Augenbrauen, Wimpern und Bart. Der kreisrunde Haarausfall zählt zu den Autoimmunkrankheiten. Für die diffuse Form, die mit durchweg dünnerem Haar einhergeht, sind häufig Hormone verantwortlich. Sie tritt vermehrt in der Schwangerschaft und während Hormonbehandlungen beziehungsweise -therapien auf. Zudem können Eisenmangel oder Funktionsstörungen der Schilddrüse dafür verantwortlich sein. In der Diskussion sind der Einfluss von Stress auf Haarausfall sowie Umwelteinflüsse. Ein Zusammenhang konnte jedoch bisher nur durch wenige Untersuchungen belegt werden.

Berliner Klinik für Haarchirurgie – bundesweit einzigartig

Während früher insbesondere mit Wunderwässerchen und Co. dem Haarausfall mehr oder weniger erfolgreich entgegengetreten wurde, entscheiden sich heute viele Menschen für eine Haarverpflanzung. Betroffene Berliner können sich glücklich schätzen: In der Hauptstadt steht die bundesweit einzige Spezialklinik für Haarchirurgie, die Experten für sämtliche Therapien bei Haarausfall beschäftigt. 

Im Einzelnen sind das die Bereiche:

  • Haar-, Augenbrauen-, Wimpern- Bart- und Körperhaartransplantation
  • PRP-Therapie
  • Stammzellen-Therapie
  • LLL-Therapie

Haarausfall einfach hinnehmen müssen mittlerweile weder junge noch ältere Frauen und Männer. Das Zentrum für moderne Haartransplantation in Berlin wird von Reza P. Azar, dem führenden Spezialisten auf dem Gebiet der minimalinvasiven Haartransplantation, geleitet. Er gilt zum einen als einer der erfahrensten Haarchirurgen weltweit. Zum anderen entwickelte und etablierte er in Deutschland die narbenfreie Eigenhaarverpflanzung und ist weiterhin in der Forschung aktiv, um neue Anwendungen zu finden und bestehende Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Auch Fachbücher zu diesen Themen, etwa das Standardwerk „Minimalinvasive Haartransplantation“, hat Azar bereits publiziert und sie sind international in mehreren Sprachen erhältlich. Außerdem ist er durch mehrere Medienauftritte wie etwa in einer Dokumentation der Deutschen Welle, Interviews bei RTL, der Bild-Tageszeitung oder Pro Siebens Galileo bekannt.

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Der Wunsch eines jeden Menschen: dichtes und volles Haar!

Haartransplantation

Tatsache ist: Bei vielen Menschen zieht Haarausfall seelische und psychosoziale Folgen nach sich. Sie wünschen sich ihr dichtes, volles Haar zurück, um wieder an Lebensqualität zu gewinnen. Die Haartransplantation ist die beste Alternative. 

Sie bietet zahlreiche Vorteile:

  • Haarspezialisten können die Ursachen des Haarverlustes exakt diagnostizieren und aufgrund der Erkenntnisse eine individuelle Behandlung ausarbeiten
  • die bewährte Methode ist schonend und hilft dauerhaft gegen Haarausfall
  • Risiken, Schmerzen und Narbenbildung sind ausgeschlossen
  • Effizienz bei der Verdichtung lichten Haares, Ausgleich einer hohen Stirn etc.

Die Besonderheiten einer Haartransplantation

Sie stellt einen minimalinvasiven operativen Eingriff dar. Verwendet werden eigene, gesunde Haarwurzeln des jeweiligen Patienten. Sie stammen aus dicht behaarten Zonen, nach der vorsichtigen Entnahme steht die Verpflanzung an den kahlen Stellen an. Auf natürliche Art und Weise wachsen die transplantierten Haarfollikel dort an und weiter. Somit erfolgt die langfristige und nachhaltige Produktion neuer Haare an den betreffenden Punkten. Das Ergebnis ist ein ästhetisches Haarwachstum mit natürlicher Optik. Gleich, ob es sich um eine Haarverpflanzung am Kopf, Bart, an den Augenbrauen oder Wimpern handelt, die Vorgehensweise ist dieselbe, ebenso der Erfolg.

PRP-Therapie

Für alle Menschen mit dünnem, feinem oder lichtem Haar und bei allen Variationen von Haarausfall ist die PRP-Therapie interessant. Sie setzt sich aus etwa fünf Behandlungen zusammen, die im Abstand von drei bis vier Wochen erfolgen. Diese dauern jeweils zwischen 60 und 90 Minuten. Ggfs. ist eine einmal jährliche Auffrischbehandlung empfehlenswert. Die Therapie sorgt für die Regeneration und Revitalisierung der Haarfollikel sowie Stabilisation des gesunden Haarwachstums. Da das Verfahren wenig schmerzhaft ist, kann es problemlos ohne Betäubung durchgeführt werden.

Vorteile: Es handelt sich um eine minimalinvasive Behandlung zur Aktivierung körpereigener Selbstheilungskräfte. Sie lässt sich zielgerecht lokal und individuell einsetzen. Natürlichkeit und Nachhaltigkeit zeigen sich im Ergebnis. Es treten weder Nebenwirkungen noch Narben auf.

Stammzellen-Therapie

Die Behandlung mit Stammzellen stellt die ideale Ergänzung zur „Triple Therapie Plus“ nach Reza P. Azar dar. Diese ist bestens geeignet, wenn beispielsweise erblich bedingter Haarverlust vorliegt. Darüber hinaus bietet sie sich zur Anwendung bei den verschiedensten Formen des kreisrunden Haarausfalles an. Selbst bei 50-prozentigem Verlust an Augenbrauen, Wimpern und Kopfhaaren zeigen sich beste Erfolge. Die Stammzellen-Therapie unterstützt die „Triple Therapie Plus“ durch positive, stimulierende Wirkung auf Haare und Wachstum. In Berlin wird auf zwei Stammzellen-Reservoirs zurückgegriffen: Fettgewebe und Haarfollikel. Fett-Stammzellen sind Produzent bestimmter Wachstumsfaktoren, die dem Haarausfall über verschiedene regenerative Wirkungsmechanismen entgegenwirken. Gleichzeitig kann eine Reaktivierung der Haarfollikel durch Stärkung und Vitalisierung erzielt werden. Am Ende sind sie wieder zur Produktion von kräftigen und dicken Haaren in der Lage.

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Bei dieser Frau vereinen sich Haare, Augenbrauen und Wimpern zu einem wunderschönen Gesamtbild.

LLL-Therapie

Als Pionier im Bereich der medizinischen Laser-Therapien gilt der ungarische Physiker Endre Mester. Seine in den 1960er Jahren gewonnenen Erkenntnisse kommen heutzutage in zahlreichen Bereichen, darunter in der Sport- und Dentalmedizin, Neurologie sowie Orthopädie, in Form der Low-Level-Therapie zum Einsatz. Ebenso erfolgreich wie in vielen medizinischen Sektoren ist sie auch bei der gezielten Stimulation des Haarwachstums.

Sie bewirkt zum Beispiel:

  • deutliche Verbesserung der Kopfhaut-Durchblutung
  • Verlängerung und erneute Aktivierung der Anagen- und Wachstumsphase der Haare
  • erhöhte Zellteilung in den Haarwurzeln, infolgedessen wird Haarausfall verzögert bzw. verhindert
  • Immunmodulation von entzündlichen Prozessen an den Haaren, positiver Einfluss auf kreisrunden Haarausfall