London - Die britische Hauptstadt im April und das immer gleiche Ritual. An den letzten Verhandlungstagen des gegen ihn angestrengten Strafprozesses war Tennisheld Boris Becker stets flankiert von seiner jungen Freundin und seinem Sohn Noah zum Gerichtsgebäude gekommen. Der Angeklagte Becker schlug auf im hellgrauen Wollmantel, trug um den Hals einen locker geknoteten Wollschal gegen rauen Wind und unterkühltes Klima, die weltberühmten Beine steckten in einer dunklen Anzughose, mit einer Hand zog er entschlossen einen Rollkoffer. Seine in modernen Klassikern stilbewusst und apart auftretende Lebensgefährtin Lilian de Carvalho Monteiro zeigte sich mal in Schwarzweißkariertem, mal in einem sandfarbenen Blazermantel über hochgeschlossenem Little Black Dress, trug Stilettos und die Birkin von Hermès. Der 28-jährige Noah Becker kam im lässigen, anthrazitgrauen Oversize-Suit und wie sein Vater mit weißem Hemd, beide Herren ohne Krawatte.

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