BerlinEs ist ein wenig, als ob die Tochter aus gutem Hause sich in einen Gangster verknallt hat. Sie zieht die riesigen Kapuzensweater ihres unsoliden Freundes an und borgt sich sein Cap. So kann sie sich aus ihrer heilen Welt an den Rand der Gesellschaft fantasieren.

Auch die Mode ist fasziniert von der rustikalen Aura des prekären Milieus, dessen Protagonisten die Etikette des Establishments egal ist. Die Designer lieben diese Attitüde mit Haut und Haaren: Tattoos und Piercings allerorten, aber auch der Vokuhila (Abkürzung für: vorne kurz, hinten lang) erlebt dieser Tage ein großes Comeback. Damit setzt er der Radikalisierung der Mode in der Tat die wüste Krone auf.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.