Berlin - Die New Yorker Künstlerin Shirin Neshat gehört mit ihren Fotografien, Videoinstallationen und Filmen zu den wichtigsten Vertreterinnen der zeitgenössischen Kunst. Die gebürtige Iranerin hat sich dabei meist mit der Lage von Frauen in der muslimischen Welt auseinandergesetzt. Ihr Debütfilm „Women without Men“ wurde 2009 beim Filmfestival in Venedig gleich mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet. Ihre Arbeiten spiegeln immer Neshats Identität als Künstlerin und Mensch zugleich. Nie bleibt die 63-Jährige an der Oberfläche, sondern durchdringt ihre Sujets und Fragestellungen gründlich mit ihrer – und durch ihre – Kunst. 

Die deutsche Regisseurin Evelyn Schels porträtiert Shirin Neshat nun in der Filmdokumentation „Body of Truth“ (ab 25.2. auf DVD), zusammen mit den Künstlerinnen Marina Abramović, Sigalit Landau und Katharina Sieverding. Bei allen vieren wurzelt die künstlerische Praxis direkt in ihren individuellen Lebensgeschichten – und den erlebten Politkonflikten, die sie nun in brisante Einzelarbeiten und Werkzyklen übersetzen.

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