Berlin/Uckermark„Die Vorzeichen mehrten sich …“, so beginnt die Weihnachtsdarstellung in „Buddenbrooks“, dem deutschen Jahrhundertroman von 1901. Und weiter: „Die Flämmchen der Kerzen, die dort hinten zwischen den dunkelrot verhängten Fenstern den gewaltigen Tannenbaum bedeckten, welcher, geschmückt mit Silberflittern und großen, weißen Lilien, einen schimmernden Engel an seiner Spitze, (…) flimmerten in der allgemeinen Lichtflut wie ferne Sterne.“

Was Thomas Mann, der Autor dieser Zeilen, in der vielleicht schönsten Darstellung des Weihnachtsfestes in der deutschen Literatur beschreibt, ist ein wundervoll geschmückter „Weißer Christbaum“. Beim Christbaumschmuck nämlich existieren innerhalb Deutschlands verschiedene Traditionen, die sich alle ab dem 16. Jahrhundert (als man damit anfing, zu Weihnachten Nadelbäume zu schmücken) entwickelt haben.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.