Köln - Pendeln kann nervig sein. Doch es gehört heute für immer mehr Menschen zum Alltag.  Tausende verbringen mehrere Stunden in der Woche in ICEs oder Regionalzügen, alles für den Job oder die Beziehung. Damit Sie diese wertvolle Lebenszeit sinnvoll nutzen können, haben wir bei langjährigen Pendlern, aber auch bei der Deutschen Bahn direkt, nach Life-Hacks gefragt: Die Tipps, die das Zugfahren angenehmer gestalten sollen, lesen Sie hier:

Wo habe ich ohne Reservierung die größte Chance auf einen Sitzplatz?

„Manchmal lohnt es sich schon am Bahnsteig, ein paar Schritte mehr zu gehen“, heißt es bei der Deutschen Bahn (DB). „Da die meisten Menschen an den (Roll-)Treppenaufgängen auf den einfahrenden Zug warten, empfehlen wir, in die Waggons am Ende oder Anfang des Zuges einzusteigen.“ Denn: „Hier ist erfahrungsgemäß weniger los und Sie finden meist ohne Mühe einen freien Sitzplatz.“

Wo sitze ich am ruhigsten?

Der Bahnsprecher empfiehlt, einen Platz in den extra gekennzeichneten sogenannten „Ruhebereichen“ zu buchen. „Im Ruhebereich bitten wir die Fahrgäste, sich leise zu verhalten und auf Telefonate zu verzichten“, so der Sprecher.

Eine langjährige Bahnpendlerin zwischen Berlin und Köln hat noch einen weiteren Tipp: „Im letzten Wagen und dort auf den hintersten Plätzen ist es am ruhigsten, weil es absolut keinen Durchgangsverkehr gibt.“ Und: „Wer sonntags mit dem Zug fahren muss und Ruhe liebt, sollte erst ab 18 Uhr losfahren“, so die Pendlerin. „Tagsüber sind die Züge meist voll besetzt von Familien mit gelangweilten Kindern.“ Wer allerdings selbst mit Kindern reise, sollte wiederum genau diese Zeit wählen, um möglichst viele Spielpartner für den eigenen Nachwuchs zu finden.

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