Berlin - In ihrem Buch „Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht“ schreibt Andrea Petković: „Während der wie auch immer gearteten Lebenskrisen, die wir alle erleben, verliert man, glaube ich, am wenigsten sich selbst als vielmehr die Menschen um einen herum. Das heißt weniger, dass sie weggehen, aber sie erreichen uns nicht mehr. Der Spiegel unserer Identität geht vorübergehend kaputt. Wir drehen uns im Kreis um uns selbst und alle unsere Makel treten Tango tanzend in den Vordergrund, während all unsere positiven Eigenschaften in tiefen Schlaf verfallen.“

Anfang Juni letzten Jahres, kurz nach Ende des ersten „Lockdowns“, also der ersten ernsthaften Isolierungsphase, spitzten sich die Dinge zu, trat unerwartet das schon länger Erwartete ein, und ich wurde verlassen. So, dass im Folgenden zwei Krisen aufeinandertrafen. Die äußere, durch das Virus verursachte „aktuelle Situation“ und meine persönliche.

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